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Küchenthriller

Meine Damen und Herren, Herzlich willkommen zum dritten Teil der Erfolgsserie "Wohnungskrimis"!

Nach dem Überraschungserfolg des letzten Jahres "Wimperntusche für den Parkettfußboden" und dem Anschluss-Hit "Buntes Shampoo für die weiße Tapete" bin ich überaus froh Ihnen heute den neuesten Blockbuster unserer Filmfabrik präsentieren zu dürfen: "Jogurtmaske für den Küchenfußboden". Ein packendes Abenteuer für Jung und Alt. Um Ihre Neugierde zu befriedigen, hier ein kurzer Überblick über die Handlung.

An einem Sonntagmorgen möchte sich unsere Protagonistin ein Müsli zum Frühstück machen. Mit fatalen Folgen. Als sie den Jogurt (1 kg-Pott, muss sich ja lohnen) an dem, wie sich herausstellt nur zur Zierde angebrachten, Henkel aus dem Kühlschrank holt, passiert das unglaubliche: Der Henkel reißt ab, der Jogurtpott fällt auf den Boden und der halbe Inhalt ergießt sich über die Küchenfliesen. Ein Meer weißen Jogurts auf braunen Fliesen. Ein tragisches Bild, ein lauter Fluch, doch Rettung naht in Form von Küchenrolle und später einem Wischmopp. Ein Glück, Happy End.

Putz Yeti am 22.2.09 13:20


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Große Stadt, komische Leute, Teil 2

... und weiter gehts.

Da sitzt man nichts böses ahnend nach einem wunderbaren Konzertarbend in der S-Bahn und freut sich, dass im Sitzen die Rückenschmerzen nachlassen und plötzlich spricht einen der wildfremde Typ, der den vierten Platz besetzt, an mit den Worten: "Stehen ist doch für den Rücken viel gesünder"

Tja, wir haben dann noch ein wunderbar philosophisches Gespräch geführt. So kamen wir darauf, dass Sterben bzw. im Sarg liegen auch super angenehm ist, weil man ja liegen kann und deshalb keine Rückenschmerzen bekommt. Und langweilig wird es einem auch nicht, weil ja immer mal wieder Würmer vorbei schauen. Da kann man dann sogar noch was lernen, nämlich die Würmersprache. Da lernt man dann nicht nur das ganze Leben lang, sondern auch noch darüber hinaus. Großartig, oder?

Ich weiß gar nicht was wir noch für brillante Gesprächsthemen hatten, jedenfalls haben wir die ganze Bahnfahrt philosophiert... Ein sehr komischer Kerl. Und wir haben uns sehr über ihn amüsieren können. Als er dann an der gleichen Station aussteigen musste fand ich das kurzfristig erstmal undschön, aber er ging dann glücklicher weise in die entgegengesetzte Richtugn wie wir. Und wenn er hier vor der Tür stand und sturm geklingelt hat, macht mir das ncihts, unsere Klingel ist schließlich kaputt.

Großstadt Yeti am 18.2.09 18:24


Große Stadt, komische Menschen.

Die Großstadt ist ja schon eine komische Angelegenheit. Also eigentlich ist die Stadt nicht komisch, aber manche Menschen, die hier leben und Bahn fahren. Und ein solches Exemplar hat uns heute den Weg in die Stadt versüßt. Es handelte sich um ein besonders schönes Exemplar des homo sapiens (P) (wenn man ihn den so nennen kann, da bin ich mir nämlich noch nicht so wirklich sicher). Dieses schien entweder schon ein bisschen etwas alkoholisches zu sich genommen zu haben, oder wirklich extrem schlechte Deutschkenntnisse sein eigen zu nennen. Damit ihr wisst was ich meine, hier Ausschnitte aus dem in Sporthallenlautstärke geführten Handytelefonat:

„Ey, bistu morgen sechs Uhr Bahnhof!“

„Bistu grad Wandsbek? Warte da. – Ja warte Wandsbek, ich komm da hin.“ (wir fuhren genau in die entgegengesetzte Richtung, aber egal)

„Ey wenn isch das näxte mal nen Deutschen seh, dann regel ich das auf die Polnische Art. Den bring isch zu Wald und dann kett isch den an Baum. Und dann kann der sein eigenes Grab schaufeln.“

An diesem Punkt schaltete sich ein anderer Fahrgast (L) in das Gespräch ein.

L: „Entschuldigung, könntest du vielleicht ein bisschen leiser reden?“

P: „Ja, klar kann isch machen. Tut mir voll leid. Entschuldigung. Kommt nicht mehr vor ey. Isch red nisch mehr so laut. Ischwör alter.“

L: „Ja, ist gut.“ Dreht sich um, setzt sich wieder hin.

P: „Ey du bist bestimmt Student, ne?“

L: „Nein, Lehrer.“

P: „Ey krass. Du solltest an meiner Schule unterrischten. Isch würd disch dafür bezahlen, wenn du an meiner Schule Lehrer wärst.“

L: „Nee, das muss nicht sein. Ich will nicht den ganzen Tag mit Typen verbringen, die keinen vernünftigen Satz formulieren können und dann ohne Grund durch die Gegend brüllen...“

Leider mussten wir an dieser Stelle aussteigen. Ich muss aber sagen, dass ich den Lehrer ziemlich mutig fand, dass er so klar gekontert hat. Ich hätte mich das nicht getraut.

Tja und was für Weisheiten haben wir heute sonst noch von uns gegeben? Viel hab ich mal wieder direkt vergessen (hätte ich doch mal lieber direkt aufschreiben sollen). Was mir aber wirklich im Kopf geblieben ist, ist, dass es Wohnungen gibt, bei denen die Dusche _im Bad_ ist. Unfassbar, oder?

Großstadt Yeti am 13.2.09 17:38


Große Stadt, kleine Dinge

Gestern auf dem Weg vom Sport nach Hause ging eine Frau mit so einem top modischen Hackenporsche vor mir. Da auf dem Gehweg bei Einfahrten immer so Kopfsteinpflasterstellen kommen holperte besagtes Wägelchen immer kräftig durch die Gegend. Bis auf einmal ein Rad abfiel. Die Zugperson ging einfach weiter, und bemerkte nichts. Ich bückte mich schnell, hob das Rad auf, lief ihr hinterher und rief: "Entschuldigung! Sie haben ein Rad ab!" Aus unerfindlichen Gründen mussten alle Umstehenden Leute lachen. So macht mir das Großstadtleben Spaß.

Großstadt Yeti am 3.2.09 11:16


Jammi

 

Und jetzt die Quizfrage: Wie viele Leute wollte ich verpflegen???

Ich sag euch, ich habe lange nicht mehr so viel gegessen. OK, das ist gelogen. Samstag war vergleichbar. Aber da hatte ich am Vorbereiten nicht so einen Spaß. Das einzige ist, dass ich jetzt die Sorge hab, dass ich meine komplette Hausfräuliche Energie für dieses Jahr verpulvert habe.

Nein, ernsthaft. Es war wirklich ein toller Tag, bisher (und er wird noch toll weiter gehen!). Ich hatte zwar zwischendurch einen kleine Durchhänger, wo ich nicht so wirklich zufrieden war, wie es so gelaufen ist, aber dann war ich beim Sport und bin wieder ein bisschen runter gekommen, habe im Anschluss ein tolles Telefonat geführt, dass mich ziemlich beruhigt hat und mir gezeigt hat, dass ich mir einfach zu viele Gedanken gemacht hatte. Das tat gut.

Außerdem habe ich es wirklich genossen zu merken, wie viele Leute an einen denken (und wenn es nur daran liegt, dass Internetnetzwerke einen dran erinnern).

Und gleich gehts zum Auspowern!

Brunch Yeti am 2.2.09 19:38


Wochenende

Das war heute wirklich ein schöner Tag. Nachdem ich um 8 wach wurde und dachte: Hmm in 3 Stunden gibt es Brunch und du hast keinerlei Hunger, knurrte mein Magen dann pünktlich um 11 so laut, dass ich Angst hatte, die Leute, die in der S-Bahn neben mir saßen zu stören. Gegessen wurde dann bis 3 Uhr nachmittags in einer netten, gemütlichen Runde so lange, bis auch wirklich kein bisschen mehr rein ging. Toll wenn es so viele gesunde Sachen zu knabbern gibt, dass man essen und essen und essen kann, ohne auch nur ansatzweise ein schlechtes Gewissen haben zu müssen (abgesehen davon, dass ich essenstechnisch ja eh nicht wirklich zum schlechten Gewissen neige). Kurz noch beim Aufräumen und Spülen helfen und ab nach Hause um mich auf das nächste Wochenend-Highlight vorzubereiten: Einkaufen. Also einkaufen im Sinne von Lebensmittel einkaufen. Man glaubt ja gar nicht, wie toll das sein kann. Ich hab sooo viel leckere Sachen gekauft (auch wenn ich leider keine leckere Melone gefunden hab und bei der Mango bin ich auch noch skeptisch. Hoffentlich hält die, was sie verspricht). Weiter ging es zu Hause dann mit dem Programmpunkt "Apfelkompott kochen". Also erstmal Äpfel schälen und kleinschneiden und dann warten. Aber das ganze ging doch schneller als ich erwartet hatte. Und eben hab ich mir mit meiner Mitbewohnerin dann eine DVD angeschaut. Wenn mir jetzt noch richtig warm wäre, wär der Tag nahezu perfekt.

Jetzt freue ich mich auf morgen: 2 Brote backen, gucken was ich sonst noch für Montag vorbereiten kann und dann putzen und ein bisschen mein Zimmer umkramen, damit ich übermorgen auch genug Leute empfangen kann. Ich freu mich soooo!

Brunch Yeti am 31.1.09 22:17


So kann man sich irren.

Boah, ich freue mich gerade wie blöde. Wir haben heute nach nur einem halben Jahr den Schein für eine Prüfung im letzten Semester bekommen. Es handelte sich um eine Prüfung, die ich von Wolke 7 aus bestritten habe, von der ich quasi nichts mitbekam und nach dem Verlassen des Sprachlabors davon ausging, dass ich garantiert nicht bestanden hatte.

Heute gab's den Schein. Und was hab ich für eine Note??? 1,3!! Meine beste Sprachprüfung bisher! Was lernen wir daraus? Ich muss mir eine interessante Tagesplanung für den Abend meiner Prüfung bzw. den Abend davor überlegen, um ein vergleichbares Ergebnis zu erzielen. :D

Großstadt Yeti am 22.1.09 21:46


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